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Epilepsie-Liga erstmals mit Präsidentin
Barbara Tettenborn ist zur neuen Präsidentin der Schweizerischen Epilepsie-Liga gewählt worden.
Die Schweizerische Epilepsie-Liga hat erstmals eine Präsidentin: Prof. Dr. Barbara Tettenborn, St. Gallen, wurde zur Nachfolgerin von Prof. Dr. med. Stephan Rüegg gewählt. Wie ihr Vorgänger und der Vizepräsident Prof. Dr. med. Andrea Rossetti, der im Amt bleibt, ist sie als Neurologin auf Epilepsie spezialisiert. Der gesamte Vorstand der Epilepsie-Liga arbeitet ehrenamtlich. Weil die Mitgliederversammlung wegen der Coronavirus-Pandemie nicht wie geplant stattfinden konnte, erhielten die rund 800 Mitglieder der Epilepsie-Liga Gelegenheit, per Briefwahl abzustimmen.
Barbara Tettenborn ist seit 1999 engagiertes Mitglied der Epilepsie-Liga. Sie arbeitet als Chefärztin der Klinik für Neurologie am Kantonsspital St. Gallen und ist zudem Triathletin auf Top-Niveau.
Ihr Vorgänger Stephan Rüegg kommentiert die Wahl: „Ich freue mich sehr, mein Amt an eine ausserordentlich erfolgreiche, tatkräftige und teamfähige Epilepsie-Spezialistin übergeben zu können. Damit wird die Schweizerische Epilepsie-Liga erstmals und endlich von einer Frau präsidiert, die eher vernachlässigte Ostschweiz besser vertreten und – am wichtigsten – das Amt hervorragend und fachkundig versehen werden.“
Drei weitere neue Mitglieder wurden in den Liga-Vorstand gewählt:
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PD Dr. med. Martinus Hauf, Chefarzt und Leiter Epileptologie an der Klinik Bethesda in Tschugg
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Prof. Dr. med. Martin Kurthen, Leitender Arzt und Stellvertretender Medizinischer Direktor an der Schweizerischen Epilepsie-Klinik (Klinik Lengg) in Zürich
Gemäss den 2016 verabschiedeten Liga-Statuten und auf eigenen Wunsch tritt Stephan Rüegg nach vier Jahren als Präsident ab und verbleibt als Past-Präsident bis zur nächsten Wahl im Vorstand. (red)◼
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◾2003◆
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